Schüleraustausch Brasilien

Brasilien im Schuljahr 2014/15

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Nachdem im vergangenen Jahr 2014 unsere brasilianischen Austauschschüler erstmals hier in Deutschland waren, durften nun wir, elf Schülerinnen und Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, endlich für fünf Wochen nach Brasilien fliegen. Von dort haben wir ganz viele einzigartige Erlebnisse und Eindrücke mitbringen können. So war es zum Beispiel etwas Neues, bei unseren Gastfamilien in Sao Paulo zu wohnen oder auch sich an die offene Lebensart der Brasilianer gewöhnen zu müssen. Mit unseren Familien haben wir privat viel unternommen, aber auch die von der brasilianischen Schule organisierten Exkursionen nach Rio de Janeiro und Praia do Forte waren ein Erfolg. Zusammengefasst kann man sagen, dass diese fünf Wochen unvergesslich schön und interessant waren und dass wir durch diesen Austausch die einmalige Chance hatten, das Land von „innen heraus“ kennenzulernen.

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Brasilienaustausch 2013/14

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Im Dezember/Januar 2013 hatten wir Besuch aus Brasilien. Zwölf Schüler der Schule „Colégio Visconde de Porto Seguro“ in Sao Paulo erlebten für fünf Wochen den deutschen Alltag in Halberstadt. Sie wohnten bei uns in Gastfamilien und waren für fünf Tage auf Exkursion in Berlin.

B1 B2Am 19. Juli begann für uns – 12 Schüler der damaligen neunten Klasse – das große Abenteuer. Per Flugzeug ging unsere Reise von München in das mehr als  9000 Kilometer entfernte Sao Paulo. Über ein Jahr haben wir uns darauf vorbereitet, weshalb die Freude über das Wiedersehen mit unseren Austauschschülern umso größer war. In fünf Wochen haben wir den brasilianischen Alltag in unseren Gastfamilien kennengelernt sowie mehrere Exkursionen gemacht. Eine Woche verbrachten wir im Norden des Landes in Salvador da Bahia und Praia do Forte. Während unserer zweiten Exkursionswoche waren wir in Paraty  und in Rio de Janeiro. Wir erlebten Sightseeing-Touren, waren in Museen, an der Copacabana baden und beobachteten Schildkröten und Delfine auf einer Bootstour. In Rio standen wir auf dem Zuckerhut, während die Sonne hinter Christo Redentor unterging.

Doch wir haben nicht nur die schönen Seiten Brasiliens kennengelernt. An einem Tag besuchten wir die Favela (ein Armenviertel) Monte Azul. Für das gleichnamige Hilfsprojekt, das von einer Deutschen vor Ort geleitet wird, hatten wir zuhause 900€ gesammelt, die wir dort in bar überreichten. Das Projekt hilft Jugendlichen und Kindern von der Straße zu kommen und damit der Kriminalität zu entfliehen. Sie können sich in den Einrichtungen beschäftigen, mit Freunden treffen und zur Schule gehen, um hoffentlich in  einigen Jahren aus dem Kreislauf der Armut herauszukommen.

Mittlerweile sind wir bereits einige Monate wieder in Deutschland, doch wir erinnern uns immer gern an die Herzlichkeit der Brasilianer und die schönen und beeindruckenden Momente und Impressionen.

Sabine Hackel

 

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