CoR-Schule

Hummelpins gesetzt

Am 4. März 2020 wurde folgender Artikel in der Halberstädter Volksstimme veröffentlicht (Auszug):

Spalierobst, Blühwiesen, Kräuterbeete und Hochzeitswald – Halberstadt hat in Sachen Nachhaltigkeit viel vor.

Im April steht das Thema Blühwiese auf dem Programm. „Wir wollen in der Plantage Samen säen und den Interessierten zeigen, wie es funk­tioniert, eine solche Wiese anzulegen. Praktisch als Hilfe für das ­Selbermachen im eigenen Garten“, sagt Roswitha Hutfilz. Ein weiterer Termin zum Thema findet im Landschaftspark Spiegelsberge an den Resten des ehemaligen Badehauses von Spiegel statt. Die Fläche sei freigelegt und dort will man Ringelblumen aussäen.

Mit Unterstützung des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums Halberstadt werden die Blühwiesen als solche kenntlich gemacht. Die Schüler basteln sogenannte Hummel- oder Bienen-Pins. Dabei handelt es sich um bunt gestaltete Schilder, die die Passanten aufklären. „Nach Ende der Blüte sehen die Wiesen verdorrt aus. Die abgeblühten Pflanzen müssen aber stehenbleiben, damit sie sich aussäen können. Darauf weisen die Pins hin“, so Roswitha Hutfilz.“

Dann kam Corona, die Pins waren fertig, aber die Schüler konnten sie nicht mehr auf die Wiesen bringen. Mit mehr als einem Jahr Verspätung ging es am 15.06.2021 um 10.00 Uhr los: 5 Schüler der Klasse 6b stellten gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Kaas und Frau Huthfilz die ersten Hummelpins auf. Endlich!

Viele Hummeln sollen sich auf den Wiesen tummeln und, liebe Halberstädter, lasst sie bitte stehen!

Bäume für Halberstadt

Auch in diesem Jahr haben sich die 12. Klassen sowie ihre Klassenlehrer und die Schulleitung Ende Oktober auf den Weg gemacht, um die Tradition unserer Schule weiterzuführen. Dieses Mal wurden insgesamt 20 Bäume, von denen 14 die Halberstädter- Jungfernäpfel waren, auf einer Streuobstwiese in Halberstadt neu gepflanzt. Zuerst wurde den tatkräftigen Helfern gezeigt, wie ein Baum überhaupt gepflanzt wird und dann gingen sie selber ans Werk. Ausgestattet mit Spaten wurde ein großes Loch gegraben, welches groß genug für Baum und Wurzel ist. Mithilfe eines von der STALA zur Verfügung gestellten Gerätes wurden daraufhin die Holzpfähle für den sogenannten Verbiss-Schutz in die Erde gerammt, was eine Schweißarbeit war.

Die Bäume werden von den Klassen unserer Schule finanziert und von Frau Kaas im Vorfeld organisiert.

Ein großer Dank geht an die STALA, die auch in diesem Jahr die 12.-Klässer unterstützt haben. Die STALA stellt den Transport der Bäume sicher und kümmert sich um die weitere Pflege und Bewässerung dieser.

Wir möchten uns auch bei Lukas Nitschke für die Fotos bedanken

Hanna Eggeling, 2019